Schlemmerei #5 – wir spannen den Bogen ∩

Schlemmerei presents

Wir spannen den Bogen: Mal nachdenklich und verspielt, mal hau-drauf und chaotisch, ist für Punkrocker, Electroraver und alle dazwischen vieles dabei, ohne musikalisch aus der Spur zu fallen. Wir laden euch daher herzlichst zu einem der letzten Schlemmerei-Termine für 2014 ein:
Freitag, 12. September 2014, Beginn 20:00 Uhr, Kranhalle im Feierwerk (Hansastraße 39)

Zur Facebook-Eventseite – bitte eintragen falls möglich, hilft uns bei den Planungen!



Speisekarte:
– 100% vegan –

  • Rostbratwürstchen – Die vegane Variante des bekannten Klassikers aus Nürnberg, kommt mit Sauerkraut, 4 Stück
  • Tofu Bánh mì  – Baguette-Gericht aus Teilen der französischen und vietnamesischen Küche, mit Koriander und geräuchertem Seidentofu

 

Live Acts:

Kafkas
(Punk mit Synthi-Einschlag)
Website: www.sklavenautomat.de
München-Station der Deutschland-Tour
– mit neuer „Lebenslang“-EP im Gepäck!

Die KAFKAS haben sich niemals für den einfachen, bequemen Weg entschieden – statt langweiligen Wahlwiederholungen, bieten die Herren überzeugende, charismatische und selbstbewusste Eigenständigkeit. Kafkas sind alles, nur nicht normal. Eine emanzipierte Punkband ohne Nietenlederjacken, die nicht ein einziges Band-Tattoo vorzuweisen hat. Das klingt in etwa so, als hätte man die Münchner Freiheit für 3 Monate bei Che Guevara in ein politisches Trainingscamp geschickt.

Kompromisslos und konsequent, jenseits der gängigen Modetrends oder Szeneleitfäden, gehen KAFKAS eigene Wege. Experimentierfreudig, kreativ und abwechslungsreich, aber immer irgendwie „Kafkas“. Statt gediegenem Altherren-Rock bieten KAFKAS echtes Entertainment mit Charme, Aussage und Tiefgang. Sie verschmelzen die Grenzen von Punk, Elektro, Alternativ und Pop zu einem ganz eigenem, szeneübergreifendem und zeitlosen kleinen Reservoir ohne Peinlichkeiten. Die Fuldaer sind eingängig und melodisch, haben aber nichts an Biss, Wut und Mut verloren und besitzen eine vielschichtige Tiefe.

Festkörper
(Krauttronic / Elektropunk)
Website: www.festkoerper.net

FESTKÖRPER spiegeln bewusst das kontroverse Look & Feel der Pop-Subversion wider und kommen ihrem Hochglanz-Produktversprechen nach. Dabei werden die Opinion-Leader der Fremdschäm-Crowd durch neukonzipierte Strukturen und unkonventionelle Arrangements aufgefordert, sich in ihrer Peergroup neu zu etablieren und Akzente zu setzen.

Die EP ‚Ein Leben für Dein Statussymbol‘ (VÖ: 22.02.2014) der Elektropunk-Band FESTKÖRPER ist ab sofort als Audiokassette und als Download auf dem Label ‚In Gute Hände‘ erhältlich.

Joinen Sie der Führungsmannschaft.

Projekt Schwarz-Rot
(Deutschpunk)
Website: www.projektschwarzrot.de

P.S.R. sind eine Institution in Sachen Deutschpunk, und das bereits seit 1989! Nie wollten sie den Ruhm oder den Trubel, die andere Bands auf Augenhöhe in den letzten 25 Jahren erreicht haben, denn sie wollten vor allem eines: Authentisch bleiben.

Und das steht ihrem Sound und Aussagen sehr gut, der zwischen metaphorisch, zynisch und meancholisch viele Facetten zeigt. Statt mit dem Haudrauf-Hammer werden hier auch mal langsamere Parts mit rauchiger Stimme klasse in Szene gesetzt. Projekt Schwarz-Rot bietet Anspruch und sticht seit langem aus der Masse an Deutschpunkbands heraus.

Robosaurus
(Electropunkrave)
Website: www.soundcloud.com/robosaurus

Hedonismus, Punk, Rave: Robosaurus schmettert die drei Akkorde des Punks als Technobeats auf die Tanzfläche, es regnet Glitzer und „Mäusepisse“, es wird geschwitzt und getanzt als gebe es kein Morgen.

Sinnlose Feierorgie? Weit gefehlt: Über diesem Kaputtrave erstreckt sich ein deutlich gestreckter Mittelfinger, gegen das erneute Aufbauschen des Deutschnationalismus, mit deutlicher Verteilungskritik und gegen Gesellschaftszwänge – typisch Punk eben. Making Punkrave a treat again!

Aftershow:
Sprudelpanda
(80s/90s, Electroclash)
Website: Hatte damals nicht jeder

​DJane Sprudelpanda ist ein Münchner Panda-Girrrl, das ganz viel Sprudel trinken muss, denn beim hektischen Auflegen bleibt keine Stirn und Achselhöhle trocken.

Und seien wir mal ehrlich: Die 80er und 90er waren schrecklich, und doch wollt ihr noch ein Bierchen kaufen und schnell zurück zu Sprudelpanda, um bei der Electroclash-Aftershow laut mitzugröhlen. Das Leben kann so viel Spaß machen.

Denn die zwei Jahrzehnte haben viel zu bieten: Schönes, melancholisches, aber auch schmieriges, peinliches und richtig ätzende Perlen der Musikindustrie und -indies. Alles das werdet ihr an diesen Abend zu Gehör bekommen.

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